Die FIFA prüft für die WM 2022 eine Aufstockung der Spieleranzahl

Laut übereinstimmenden Berichten der brasilianischen Medien Gazeta Esportiva und ESPN.com.br prüft die FIFA eine Aufstockung der Spieleranzahl. Genauer gesagt sollen 26 Fußballer pro Mannschaft an der WM in Katar teilnehmen.

Das würde bedeuten, dass sich die Zahl der Plätze für jedes Team um drei erhöht. Bei der WM 2002 in Südkorea und Japan durften die Trainer erstmals 23 Spieler nominieren. Seitdem haben sie drei Torhüter zur Verfügung. Zuvor umfassten die Mannschaften lediglich 22 Fußballer.

Bereits bei der EURO 2020, der Copa América und dem Afrika-Cup wurden mehr als 23 Athleten nominiert

Diesmal liegt der Grund für die mögliche Aufstockung der Spieleranzahl pro Mannschaft in der Tatsache, dass es sich um die erste WM seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie handelt. Bereits im Vorjahr durften sowohl bei der EURO 2020 als auch bei der Copa América mehr als 23 Fußballer pro Team antreten. Außerdem galt dasselbe in den vergangenen Wochen für den Afrika-Cup. Genau genommen wurden für die EURO 26 Athleten und für die zwei weiteren Turniere 28 nominiert.

Allerdings wurde diese Änderung noch nicht abgesegnet. Denn: Die FIFA wartet diesbezüglich die Bewertungen durch ihr technisches Gremium und auf einem internationalen Kongress in Doha unmittelbar vor der Auslosung am 1. April. Zudem muss der Weltverband vor der Zulassung der Einberufung von 26 Fußballern pro Team noch einige Details klären.

Damit meinen wir zum Beispiel die Anzahl der für jede Partie zur Verfügung stehenden Spieler. Bei der EURO 2020, bei der Copa América und beim Afrika-Cup durften die Trainer lediglich bis zu 23 Spieler aufstellen. Daher mussten immer überzählige Fußballer auf der Tribüne Platz nehmen.

Brasiliens Nationalteam bereitet sich bereits mit 26 Fußballern auf Länderspiele vor

Auch abseits dieser Turniere planen diverse Nationalmannschaften mit einer Aufstockung der Spieleranzahl durch die FIFA. Für viele Teamchefs gestaltet sich die Aufgabe auch aufgrund der Tatsache, dass drei weitere Plätze einige mögliche Unschlüssigkeiten aus dem Weg räumen, einfacher.

Brasiliens Teamchef Tite nominierte bereits für WM-Qualifikationsspiele von Ende Januar und Anfang Februar gegen Ecuador und Paraguay 26 Fußballer. Es ist davon auszugehen, dass er genauso für die Partien gegen Chile und Bolivien von Ende März vorgehen wird.

Alice Kopp

Von Alice Kopp

Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball. Da sie seit ihrer Kindheit gerne schreibt, begann Alice bereits während der Schulzeit, sich mit Journalismus zu beschäftigen. Dabei kam es ihr sehr gelegen, dass ihre Klasse an einem Projekt einer deutschen Tageszeitung teilnahm. Außerdem durfte sie für die Kinderseiten einer österreichischen Tageszeitung schreiben und in das Sportressort desselben Mediums hineinschnuppern. So erhielt sie ihre ersten Presseakkreditierungen, was für die damals 18-Jährige natürlich alles andere als selbstverständlich war. Obwohl ihr teilweise davon abgeraten wurde, entschied sich Alice für ein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Nach ein paar Jahren beschloss sie, die Prüfungen, die sie abgelegt hatte, als Wahlfach zu nutzen. Dennoch wendet sie das erworbene Wissen in ihrem weiteren Berufsleben an. Das Gleiche gilt für ihre Sprachkenntnisse. Neben ihren Muttersprachen Deutsch und Italienisch beherrscht Alice zusätzlich Englisch und Spanisch. Zudem versteht sie Französisch und kann diese Sprache in der Recherche einsetzen. Während ihres Studiums engagierte sich Alice in einem österreichischen Fußballverein. Gleichzeitig schrieb sie für insgesamt drei österreichische Portale und arbeitete als Österreich-Korrespondentin für ein italienischsprachiges Online-Medium. Diese Zusammenarbeit begann während der Ära von Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg und setzte sich während der EURO 2008 fort. So konnte sie sich sowohl mit Trapattoni als auch mit italienischen Journalisten austauschen. Ab dem darauffolgenden Jahr arbeitete Alice zunächst mit einem Schweizer Portal zusammen, bevor sie die Sportwetten-Inhalte für sich entdeckte. Einerseits blieb sie auf diese Weise im Sportjournalismus, und andererseits erweiterte sie ihren Horizont. Und das sowohl im Kontext der Sportwetten-Branche als auch mit anderen Sportarten sowie mit Ländern. Im Bereich Sportjournalismus konzentrierte sie sich insbesondere auf Fußball aus aller Welt, Volleyball und Beachvolleyball. Zudem verfasste sie natürlich auch mehrere Ratgeber, Buchmacher-Profile, Bonusartikel und andere Inhalte für Wettbegeisterte. Das tat sie etwa zehn Jahre lang für dasselbe Unternehmen, wobei sie Beiträge auf Deutsch und Italienisch schrieb. Zudem baute sie zusammen mit dem Geschäftsführer die italienischsprachige Webseite auf. Währenddessen begann Alice, mit einem anderen österreichischen Fußballverein zusammenzuarbeiten. Weiters trat sie ab 2016 der Association Internationale de la Presse Sportive (AIPS) bei. Dadurch hat sie die Möglichkeit, relativ oft Mannschaften und Sportler vor Ort zu beobachten. Nicht nur Sportwetten, sondern auch Radio Im Januar 2019 folgte der nächste Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung. Denn: Sie begann, Premium-Inhalte zum Thema Sportwetten zu erstellen. Dabei streckte sie ihre Fühler endgültig in fast alle Länder und alle Kontinente aus. Und das lag nicht zuletzt daran, dass sowohl deutsch- als auch englischsprachige Nutzer ihre Inhalte abonnierten. Gleichwohl setzte Alice unter anderem ihre Italienischkenntnisse weiter ein. Zum einen, weil sie sich regelmäßig mit italienischen Kollegen austauscht, und zum anderen, weil sie mit einem Webradio zusammenarbeitet. Die Coronakrise wirkte sich primär in der Anfangszeit stark auf die Sportwelt und auf das Interesse an Sportwetten aus. Deshalb war ein Neuanfang nötig und unterm Strich fand Alice bei uns die Tätigkeitsfelder, die ihr am besten zusagen. Außerdem schreibt sie für eine Agentur Artikel über nahezu alle Disziplinen sowie über eSports und Content für ein deutsches Online-Medium. Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball.