Die Ära von Brasiliens Teamchef Tite endet in Katar

Wie Tite in einem Interview mit SporTV erklärte, neigt sich seine Ära als Teamchef der brasilianischen Nationalmannschaft dem Ende zu. Denn: Der 60-Jährige wird unabhängig vom Abschneiden bei der WM 2022 in Katar das Trainerzepter abgeben. Hierbei sei ihm von Anfang an bewusst gewesen, dass dieser Abschnitt bis zum Ende der kommenden Weltmeisterschaft gedauert hätte.

Der Triumph bei der Copa América 2019

Tite, der im Juni 2016 vom brasilianischen Fußballverband (CBF) verpflichtet wurde, ersetzte den entlassenen Carlos Dunga. Der frühere Erfolgstrainer von Corinthians führte die Canarinhos auf den ersten Platz in der südamerikanischen Qualifikation für die WM 2018 in Russland. Dort musste sich Brasilien im Viertelfinale gegen Belgien mit 1:2 geschlagen geben.

Es folgte teilweise ein Neuanfang, aber Tite erhielt weiter das Vertrauen. Und diese Entscheidung erwies sich als goldrichtig, denn Brasilien setzte sich bei der Copa América 2019 im eigenen Land durch. Damit krönte sich die Seleção erstmals seit der Auflage von 2007 in Venezuela zum Südamerikameister.

Zwei Jahre später trat die brasilianische Nationalmannschaft erneut vor eigenem Publikum, doch das Finale gegen den Erzrivalen Argentinien endete 0:1. Hierbei handelte es sich um eine der fünf Niederlagen von Brasilien mit Tite an der Seitenlinie. Zudem erlebte der fünffache Weltmeister 51 Siege und 14 Unentschieden.

Der Traum vom WM-Titel

Ungefähr zwei Jahre vor dem Beginn seiner Ära erlebte die brasilianische Nationalmannschaft eine weitere historische Niederlage. Denn: Am 8. Juli 2014 setzte sich das deutsche Nationalteam bei der WM in Brasilien im Halbfinale gegen den Gastgeber mit 7:1 durch. Deutschland krönte sich anschließend zum Weltmeister und die Hausherren unterlagen im Spiel um Platz drei gegen die Niederlande mit 0:3. Dungas Vorgänger Luiz Felipe Scolari musste daraufhin den Hut nehmen.

Nun könnte es bei der WM 2022 zu einer Revanche kommen. Denn: Brasilien, das ebenso wie die deutsche Nationalelf bereits für das Turnier in Katar qualifiziert ist, wird bei der Auslosung im ersten Topf sein. Deutschland wird sich hingegen aller Voraussicht nach im zweiten Topf befinden. Tite erklärte, dass der Triumph bei der WM 2022 in Katar sein größter Traum ist. Denn: „Ich habe in meiner Laufbahn alles gewonnen. Die einzige Trophäe, die mir fehlt, ist jene der WM.“

Ein Nachteil für seine Mannschaft ist die Tatsache, dass sie seit dem Jahr 2018 praktisch nie gegen europäische Teams gespielt hat. Das gelang ausschließlich im März 2019 gegen Tschechien, wobei ein 3:1-Auswärtssieg gelang. Als Grund für dieses Manko nannte Tite den engen Zeitplan.

Alice Kopp

Von Alice Kopp

Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball. Da sie seit ihrer Kindheit gerne schreibt, begann Alice bereits während der Schulzeit, sich mit Journalismus zu beschäftigen. Dabei kam es ihr sehr gelegen, dass ihre Klasse an einem Projekt einer deutschen Tageszeitung teilnahm. Außerdem durfte sie für die Kinderseiten einer österreichischen Tageszeitung schreiben und in das Sportressort desselben Mediums hineinschnuppern. So erhielt sie ihre ersten Presseakkreditierungen, was für die damals 18-Jährige natürlich alles andere als selbstverständlich war. Obwohl ihr teilweise davon abgeraten wurde, entschied sich Alice für ein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Nach ein paar Jahren beschloss sie, die Prüfungen, die sie abgelegt hatte, als Wahlfach zu nutzen. Dennoch wendet sie das erworbene Wissen in ihrem weiteren Berufsleben an. Das Gleiche gilt für ihre Sprachkenntnisse. Neben ihren Muttersprachen Deutsch und Italienisch beherrscht Alice zusätzlich Englisch und Spanisch. Zudem versteht sie Französisch und kann diese Sprache in der Recherche einsetzen. Während ihres Studiums engagierte sich Alice in einem österreichischen Fußballverein. Gleichzeitig schrieb sie für insgesamt drei österreichische Portale und arbeitete als Österreich-Korrespondentin für ein italienischsprachiges Online-Medium. Diese Zusammenarbeit begann während der Ära von Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg und setzte sich während der EURO 2008 fort. So konnte sie sich sowohl mit Trapattoni als auch mit italienischen Journalisten austauschen. Ab dem darauffolgenden Jahr arbeitete Alice zunächst mit einem Schweizer Portal zusammen, bevor sie die Sportwetten-Inhalte für sich entdeckte. Einerseits blieb sie auf diese Weise im Sportjournalismus, und andererseits erweiterte sie ihren Horizont. Und das sowohl im Kontext der Sportwetten-Branche als auch mit anderen Sportarten sowie mit Ländern. Im Bereich Sportjournalismus konzentrierte sie sich insbesondere auf Fußball aus aller Welt, Volleyball und Beachvolleyball. Zudem verfasste sie natürlich auch mehrere Ratgeber, Buchmacher-Profile, Bonusartikel und andere Inhalte für Wettbegeisterte. Das tat sie etwa zehn Jahre lang für dasselbe Unternehmen, wobei sie Beiträge auf Deutsch und Italienisch schrieb. Zudem baute sie zusammen mit dem Geschäftsführer die italienischsprachige Webseite auf. Währenddessen begann Alice, mit einem anderen österreichischen Fußballverein zusammenzuarbeiten. Weiters trat sie ab 2016 der Association Internationale de la Presse Sportive (AIPS) bei. Dadurch hat sie die Möglichkeit, relativ oft Mannschaften und Sportler vor Ort zu beobachten. Nicht nur Sportwetten, sondern auch Radio Im Januar 2019 folgte der nächste Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung. Denn: Sie begann, Premium-Inhalte zum Thema Sportwetten zu erstellen. Dabei streckte sie ihre Fühler endgültig in fast alle Länder und alle Kontinente aus. Und das lag nicht zuletzt daran, dass sowohl deutsch- als auch englischsprachige Nutzer ihre Inhalte abonnierten. Gleichwohl setzte Alice unter anderem ihre Italienischkenntnisse weiter ein. Zum einen, weil sie sich regelmäßig mit italienischen Kollegen austauscht, und zum anderen, weil sie mit einem Webradio zusammenarbeitet. Die Coronakrise wirkte sich primär in der Anfangszeit stark auf die Sportwelt und auf das Interesse an Sportwetten aus. Deshalb war ein Neuanfang nötig und unterm Strich fand Alice bei uns die Tätigkeitsfelder, die ihr am besten zusagen. Außerdem schreibt sie für eine Agentur Artikel über nahezu alle Disziplinen sowie über eSports und Content für ein deutsches Online-Medium. Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball.