Cincinnati Bengals vs. L.A. Rams – Wett-Tipp, Prognose, Quoten zum Super Bowl (14.02. um 00:30 Uhr)

Am Montagabend wird in Inglewood, Kalifornien, der 56. Super Bowl ausgetragen. Im Finale im SoFi Stadium treffen die Cincinnati Bengals auf die Los Angeles Rams. Das Spiel beginnt um 00:30 Uhr. Hier ist ein kleiner Vorgeschmack darauf, was zu erwarten ist und welche Wetten von Interesse sind.

Übrigens: Eine Übersicht aller lizenzierten Buchmacher findest du in unserer Rubrik Wettanbieter Deutschland

Was spricht für die LA Rams?

  • Heimvorteil
  • Starke Offensive um QB Brandon Allen
  • Schwache Offensive Line von Cincinnati

Was spricht für die Cincinnati Bengals?

  • Underdog: Nichts zu verlieren
  • Eingespieltes Duo Chase & Burrow

Unser Wett-Tipp

  • Wette: LA Rams -4.5 & Mehr als 3.5 Touchdown-Pässe
  • Buchmacher: Bet365
  • Quote: 2.00 & 1.60

Alle Jahre wieder ist der Super Bowl das wichtigste Sportereignis in den Vereinigten Staaten – allerdings nicht nur für die sportbegeisterten Football-Fans, sondern vor allem auch für die Betreiber von Sportwetten. In diesem Jahr wird ein Umsatz von über sechs Milliarden Euro prognostiziert. Ein Grund zur Freude für alle Beteiligten. Schließlich ist es den Buchmachern völlig egal, ob die Bengals oder die Rams das Rennen gewinnen. Am Ende sind die Buchmacher die wahren Gewinner der Veranstaltung.

Wahrscheinlich hat in den USA schon jetzt jeder seine feste Meinung darüber, wer den Bowl in diesem Jahr gewinnen wird. Werden es die defensivstarken Cincinnati Bengals sein? Oder doch eher die schlagkräftige Offensive der LA Rams?
Welcher der beiden Quarterbacks wird den besseren Tag haben? Wird es L.A.s Matthew Stafford sein… oder doch eher Cincinnatis Joe Burrow?

Analyse Cincinnati Bengals

Die Bengals sind eines von nur 12 Teams in der gesamten National Football League (NFL), die noch nie einen Super Bowl gewonnen haben. In den 80er Jahren erreichten sie zwar zweimal das Finale, verloren aber beide Male gegen die San Francisco 49ers, zuletzt 1989, die 49ers traten damals noch mit dem legendären Quarterback Joe Montana an.

Danach erlebten die Bengals eine wahre Durststrecke: 31 lange Jahre gewannen sie kein einziges Playoff-Spiel mehr. Und jetzt, verkehrte Welt. Sie stehen plötzlich im Finale! Das ist guter Stoff für einen neuen Sportfilm-Blockbuster!
Vor der Saison interessierte sich in den USA niemand für die Bengals, schon gar nicht die Buchmacher. Die Quoten für einen Super-Bowl-Sieg des Teams aus Cincinnati lagen bei satten 150.0. Das heißt, 100 € auf die Bengals hätten 15.000 € eingebracht! Von diesem Geld kann man sich sogar ein Super-Bowl-Ticket auf dem Schwarzmarkt leisten! Den Amerikanern gefallen diese Verlierer-wird-zum-Gewinner-Geschichten. Das Team, das noch nie gewonnen hat, kämpft vor den Toren Hollywoods um den großen Traum, endlich den Super Bowl zu gewinnen. Aber ob es auch sportlich klappt?

Man fragt sich, wie die Bengals überhaupt so weit kommen konnten. Erst schlugen sie die Las Vegas Raiders, dann überraschend die Tennessee Titans, und schließlich kam es zu einer kleinen Sensation, als sie den Titelfavoriten Kansas City Chief mit einem Field Goal in praktisch letzter Sekunde des Spiels besiegten.
Hinter dem unerwarteten Erfolg verbirgt sich Quarterback Joe Burrow. Der 25-Jährige spielt seine erst zweite Saison in der NFL. Bei den Bengals profitiert er von der Tatsache, dass er in Ja’Marr Chase einen kongenialen Receiver hat, der schon in seiner College-Zeit Burrows Lieblingsziel auf dem Feld war. Beide spielten gemeinsam für das College Team LSU. Die Problemzone der Bengals ist jedoch die Offensive LineBurrow wurde in dieser Saison bereits 56 Mal gesackt; für ein ambitioniertes Team ist das viel zu viel.

Analyse LA Rams

Was könnte besser sein, als ein großes Finale im eigenen Stadion zu spielen? Die Rams genießen in diesem Jahr diesen genialen Vorteil, genauso wie die Tampa Bay Buccaneers im Jahr zuvor. Und so verrückt es auch klingen mag, dies geschieht erst zum zweiten Mal überhaupt in der NFL-Historie!
Im vergangenen Jahr wurde dieser Vorteil, auch dank der Leistung von Tom Brady, in einen Sieg umgesetzt. Doch wenn Hertha BSC im Berliner Olympiastadion im DFB-Pokalfinale stünde, wäre das auch nicht gleichbedeutend mit einem Sieg.
Dennoch sind die Rams seit Beginn der Saison richtig stark. In der Preseason holten sie sich in 17 Spielen 12 Siege. In den Playoffs besiegten sie die Arizona Cardinals, den Titelverteidiger aus Tampa Bay und im Divisionsfinale die San Francisco 49ers, die ihnen in der regulären Saison noch ihre höchste Niederlage zufügten. Neben dem starken Quarterback Matthew Stafford fällt immer wieder der Name Aaron Donald – ein Verteidiger, der als einer der besten aller Zeiten gilt.
Auch die Rams sind keine der üblichen Super-Bowl-Sieger, wie beispielsweise die New England Patriots. Sie haben die Trophäe erst ein einziges Mal zuvor, im Jahr 2000, gewonnen, jedoch damals unter dem Namen St. Louis Rams. Der Grund dafür war, dass die Rams zwischen 1996 und 2016 Los Angeles verlassen hatten. 50 Jahre lang hatten sie dort zuvor ihre Spiele ausgetragen. Als LA Rams haben sie daher auch noch keinen Super Bowl gewonnen. Allerdings stammen die Rams ursprünglich aus Cleveland – und das ist derselbe Staat, aus dem auch die Bengals kommen: Ohio. Also ein ziemlich verrücktes Derby.

Statistiken und Wettangebote

Die Auswahl an Wetten für dieses Finale ist gigantisch – ein Wahnsinn. Aber was bedeuten all diese Wettangebote, die es bei den einzelnen Wettanbietern zu finden gibt?
Zunächst einmal das Wichtigste: das Handicap. Anfangs lag es bei -5 für die Rams, dann sank es auf -3,5, und jetzt ist es bei -4 angesiedelt. Wenn sie genau mit 4 gewinnen, bekommt man seinen Einsatz zurück, doch das wäre dann doch ziemlich langweilig. Die Rams müssen also mit 5 Punkten Vorsprung gewinnen, um die Wette zu gewinnen. Das sind mehr Punkte als ein Field Goal und weniger Punkte als ein Touchdown. Die Totals liegen derzeit bei unter/über 48,5 Punkten.

Die US-amerikanischen Wettbüros haben ihre Berechnungen bis in die letzte Nuance ausgearbeitet, und so bleibt es dem Betrachter aus der Ferne eigentlich selbst überlassen, zu diskutieren und zu analysieren, wer warum und wie gewinnt.
Zusätzlich gibt es aber auch noch wie im Fußball Halbzeitwetten oder die Möglichkeit, höhere oder niedrigere Handicaps auszuwählen. Ein Sieg der Rams in der sogenannten Moneyline liegt derzeit bei 1,50. Das bedeutet, die Buchmacher schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass die Rams gewinnen, auf 66 Prozent ein. Das ist tatsächlich schon eine Menge.

Richtig wild wird es aber, wenn es um die angebotenen Spezialwetten geht: Passing Yards (hier wird jeder einzelne Wurf der beiden Quarterbacks gemessen), wie viele Touchdown-Pässe werden erzielt? Über oder unter 3? In Anbetracht der Tatsache, dass die Buchmacher selbst die Gesamtzahl auf 48 festgelegt haben, erscheint diese Zahl fast schon falsch. Es gibt natürlich noch andere Möglichkeiten, Touchdowns zu erzielen als nur durch das Werfen von Pässen, aber das ist trotzdem wenig… Allerdings ist die Quote für die 3,5 Touchdowns auch deutlich gesunken und liegt jetzt bei 1,60.
Passing Attempts – wie oft im Spiel versucht der QB, einen Pass zu werfen? Ein solcher Drive von einer Seite zur anderen Seite des Feldes kann eine Weile dauern. Jedes Mal hat der Quarterback drei Versuche, um den Ball zu verwerten. So kann sich eine ganze Reihe von Versuchen ansammeln.
Dazu kommen die Anzahl der vollständigen Pässe, die Laufversuche, die gelaufenen Yards und vieles mehr.

Außerdem stehen viele individuelle Statistiken für jeden Fänger, Quarterback und Läufer zur Verfügung. Wer erzielt einen Sack? Wer fängt den Ball des Gegners ab? Und wer erzielt einen Touchdown? Wie viele Punkte erzielen die Field Goal-Kicker?
Wer also gerne die Nächte durchmacht, um Statistiken über Passfänger und gelaufene Yards zu studieren, kann damit richtig gute Gewinne einfahren.

Unser Wett-Tipp für Cincinnati Bengals vs. Los Angeles Rams

Machen wir es nicht zu kompliziert. Wir werden uns auf die gute alte Frage konzentrieren: Wer wird gewinnen? Und da deutet alles darauf hin, dass die Los Angeles Rams nach 22 Jahren den Bowl vor heimischem Publikum gewinnen werden. Sie waren über die gesamte Saison das spielerisch bessere Team, haben eine überzeugende Offense und eine gut funktionierende Defense um den starken Aaron Donald.

Mit dem Ergebnis kannst du variieren – je nachdem, ob du ein vorsichtiger Wettender oder ein Risikofreudiger bist. Wenn man ein hohes Handicap nimmt, kann man wegen eines einzigen Punktes plötzlich ziemlich dumm dastehen. Aber wir sind überzeugt, dass die Rams die Bengals deutlich schlagen werden. Wir wählen das Handicap -4,5 mit einer Quote von 2,0. Eine zweite Wette ist das oben erwähnte Touchdown-Pässe über/unter 2.5. Ganz klar: Over 2.5 @1.60.

All diese Wetten und noch vieles mehr wird bei Bet365 angeboten.

Max Stargard

Von Max Stargard

Schon als Kind fing ich in der Schule mit meinen Freunden an, die Ergebnisse der Bundesliga zu tippen. Der Einsatz war damals bescheiden: Das Pausenbrot, ein paar Murmeln oder vielleicht auch mal eine Milchschnitte. Dann spielte ich mit 9 Jahren einmal die Elferwette - und hatte sogleich 10 Richtige. In der Vorwoche gab es dafür glatte 500 DM als Gewinn und ich malte mir in meiner kindlichen Phantasie bereits aus, wieviele Fussballbilder ich mir dafür im Kiosk an der Ecke kaufen könnte. Dummerweise war dies einer dieser Spieltage, an denen einfach alles so eintraf, wie man es sich denken konnte und mein Gewinn betrug nur 8.10 DM. Nichtsdestrotrotz verfolgte mich die Leidenschaft, den Ausgang von Sportereignissen richtig vorherzusagen ein Leben lang. All zu gerne hätte ich den Sport-Almanach besessen, den Marty McFly sich in Zürück in die Zukunft II gekauft hatte. Sehr viel später, als ich bereits als Journalist für Zeitungen und als Autor fürs Fernsehen tätig war, stieß ich auf ein internationales Wettforum mit über 100.000 Mitgliedern - und fand heraus, dass dort zwar jede Menge Leute ihre Tipps zu deutschen Fußball abgaben, niemand aber so richtig Ahnung zu haben schien und schrieb daraufhin ein paar englischsprachige Vorberichte mit ein paar Tips dazu - und lag mit allem richtig. Anschließend begann sich eine Lawine in den Gang zu setzen. Ich bekam Angebote von Buchmachern, Sportzeitungen und sogar Wettsyndikaten, um für sie zu arbeiten - und ich nahm auch einige davon an und erlebte in den darauffolgenden Jahren die Up’s & Downs im Bereich der Sportwetten und Reisen durch die halbe Welt. Dort traf ich auf Chinesische Multimillionäre, die fünf- bis sechsstellige Summen setzten, Amateurspieler in Serbien oder der Türkei, die mit kleinen Einsätzen ihre Familien ernährten, Südafrikaner, die ihr halbes Vermögen verspielten, Brasilianer, die nur durch richtige Tipps ihre Favelha verlassen konnten und reich wurden. An einem Punkt war mein Leben ähnlich wie dem von Matthew McCaughaney im Film “Two For The Money” - und viel zu viel Streß. Ich zog anschließend auf einen anderen Kontinent und betrieb von dort aus ein englischsprachiges Fußball-Epaper über die Bundesliga. Nach der Geburt meines Sohnes widmete ich mich über viele Jahre indes nur künstlerischen Projekten im Bereich der Fotografie und Literatur. Ich bin aber froh, mein Wissen und meine Leidenschaft mit den Leser von Wettanbieter-Check teilen zu dürfen.