Peru vs. Ecuador – Wett-Tipp, Prognose, Quoten zur WM-Qualifikation (03.02.2022, 03:00 Uhr)

Die Qualifikationsspiele für die Weltmeisterschaft in Katar gehen in die nächste Runde. In der Nacht zum Mittwoch treffen ab 3 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Lima die Mannschaften von Peru und Ecuador aufeinander. Das Nationalstadium von Lima darf mit 70% der Kapazität gefüllt werden. Hier ist unsere Analyse des Spiels sowie die besten Wettmöglichkeiten und Quoten.

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Was spricht für Peru?

  • Heimvorteil
  • enormes Selbstvertrauen
  • Spiel auf Meereshöhe
  • Teamgeist

Was spricht für Ecuador?

  • Taktik, Technik, individuelle Klasse
  • Tabellensituation

Unser Wett-Tipp:

Tipp: Ecuador Asian Handicap 0 & Ecuador Ecken Asian Handicap 0
Buchmacher. Bet365
Quote: 2.30 & 1.825

Die WM-Qualifikationsspiele in Südamerika sind nach wie vor spannend. Während Brasilien und Argentinien die Qualifikation bereits geschafft haben, tobt dahinter der Kampf um die verbleibenden zwei Plätze und den fünften Platz, der zu einem Entscheidungsspiel gegen den Sieger der Qualifikation in Ozeanien berechtigt. Drei Spieltage vor Ende der Qualifikation liegt Ecuador mit vier Punkten Vorsprung auf Peru auf Position drei. Hinter Peru folgen Uruguay, Kolumbien, Chile und Bolivien, die noch theoretische Chancen haben, sich zu qualifizieren.

Sowohl Peru als auch Ecuador überzeugten in ihrem jeweils letzten Spiel. Die Peruaner erkämpften sich einen überraschenden Sieg, allerdings muss sich Kolumbien vorwerfen lassen, dass sie das Spiel angesichts ihrer Überlegenheit im gesamten Spielverlauf nicht für sich entscheiden konnten. Ecuador wiederum hat gegen den haushohen Favoriten Brasilien eine starke Vorstellung abgeliefert. Das 1:1 Unentschieden war absolut angemessen.

Expertenanalyse Peru

So manch einem Peruaner wird beim letzten Qualifikationsspiel gegen Kolumbien in Barranquilla im Minutentakt der Atem gestockt haben. Die Mannschaft aus Kolumbien hatte Torchancen im Minutentakt. Die Torschussbilanz war 24:3, doch in dieser fehlen noch etliche geblockte Schüsse, gefährliche Flanken, 13 Ecken. 70% Ballbesitz für Kolumbien. Das Spiel glich einem dieser Pokalfights der ersten Runde, wo sich das klar unterlegene Amateurteam in jeden Ball wirft und bis zur letzten Minute des Spiels fightet.

Die großen Stars aus Kolumbien James, Falcao oder auch Eintracht Frankfurts Santos Borré verzweifelten immer und immer wieder an der aggressiven peruanischen Abwehr und an Torhüter Pedro Gallese. Und wie es nunmal in solchen Spielen häufig passiert, irgendwann kommt einmal die Chance zum Konter. Und diesen nutzte Edison Flores, genannt Orejitas (Öhrchen) und wurde zum Nationalheld – sein Tor hat die Türen zur direkten Qualifikation zur WM nach Katar weit aufgestoßen.

Aber bei allem Mut und Enthusiasmus den die Peruaner in diesem Spiel gezeigt haben, muss man sich jedoch auch eingestehen, dass der Mannschaft von Ricardo Gareca vieles fehlt. Technik, Geschwindigkeit, Kreativität, individuelle Klasse. Die Kolumbianer scheiterten an diesem Abend vor allem an ihrer eigenen Arroganz und Überheblichkeit.

Für dieses enorm wichtige Duell gegen den Nachbarn aus dem Norden fehlen aufgrund von Gelbsperren Corzo und Cueva, zwei durchaus wichtige Spieler. Immerhin kommen die in Kolumbien gesperrten Advincula und Miguel Trauco wieder zurück.

Expertenanalyse Ecuador

Für die Ecuadorianer gleicht ihr derzeitiger Erfolg einem Märchen. Man liegt auf einem 3.Platz und hat bei noch 9 zu vergebenden Punkten 4 Punkte Vorsprung. Das kann zwar noch einmal brenzlig werden, besonders wenn man in Lima verlieren sollte. Aber die Mannschaft vom argentinischen Trainer Gustavo Alfaro sieht gefestigt aus und scheint derzeit in der Lage zu sein, jeden Gegner zu bezwingen.

Natürlich haben sie bei ihren Heimspielen häufig den Vorteil, in der Höhe von Quito spielen zu können. Die Brasilianer hatten sichtlich Schwierigkeiten, das Tempo des Teams aus Mannschaft mitgehen zu können, profitierten in den Anfangsminuten jedoch von einem Schnitzer in der Abwehr und gingen durch Casemiro in Führung. Bereits in der fünfzehnten Minute wurde Ecuadors Torhüter Dominguez des Feldes verwiesen. Ein großer Vorteil wurde das für Brasilien jedoch nicht, denn nur fünf Minuten später gesellte sich Brasiliens Emerson Royale zu ihm auf die Tribüne.
Ecuador kämpfte weiter und holte sich ein verdientes Unentschieden.

Gustavo Alfaro hat aus vielen guten Einzelspielern eine homogene Mannschaft formen können. Fast alle seiner Spieler verdienen ihr Geld in Europa. Sein Prunkstück ist dabei die Abwehr mit dem Innenverteidiger Hincapié von Bayer Leverkusen und Linksverteidiger Pervis Espinola vom FC Villarreal.

Der bekannteste Spieler der Mannschaft, Enner Valencia (Fenerbahce), fällt für das Spiel gegen Peru aufgrund einer Gelbsperre jedoch aus. Und desweiteren fehlt natürlich Stammtorwart Dominguez aufgrund seines Platzverweises. Er wird von Hernán Galíndez vom Club Universidad de Chile vertreten.

Head-2-Head & Statistiken

Die beiden Nachbarländer haben schon unzählige Vergleiche hinter sich. Klare Tendenzen gab es dabei jedoch nie. Aus den letzten Spielen gingen die Peruaner dreimal, Ecuador zweimal als Sieger hervor. Aber ein Blick auf das Qualifikations-Spiel im Juni 2021 könnte ein besserer Indikator für den erwarteten Spielverlauf sein. In diesem Spiel (ohne Zuschauer) hatte Ecuador 69% Ballbesitz und es gab ein Torschussverhältnis von 16:9.

Die Tore zum 1:2-Sieg für Peru fielen spät, erst in der 62.Minute gab es das zu diesem Zeitpunkt überraschende Kontertor durch Christian Cueva – und auch in der 88.Minute konterte Peru die verzweifelt anrennenden Ecuadorianer geschickt aus. Das Tor für Ecuador fiel erst in der Nachspielzeit. Erstaunliche Bilanz hier: Peru hatte über die gesamte Spielzeit keinen einzigen Eckball.

Nur kurze Zeit später trafen sich beide Mannschaften bei der Copa America wieder, Ecuador ging dort in der 1.Halbzeit schnell 2:0 in Führung, Peru konnte in der zweiten Halbzeit jedoch ausgleichen. Wieder war Ecuador die engagiertere Mannschaft – und diesmal war das Eckenverhältnis noch auffälliger. 13 Ecken für Ecuador, 0 für Peru!

Unser Wett-Tipp für Peru vs Ecuador

Für beide Mannschaften gilt: Verlieren verhindern. Unter mehr Druck steht jedoch trotz des Sieges in Kolumbien eindeutig Peru. Denn Uruguay ist ihnen dicht auf den Fersen und wird sein Spiel gegen Venezuela wahrscheinlich gewinnen – und am 24.März folgt ein Aufeinandertreffen in Montevideo zwischen diesen beiden Mannschaften. Spielt Peru nur Unentschieden gegen Ecuador – oder verliert – kann sich Uruguay vor Peru schieben und das könnte zu einer unangenehmen Tabellenkonstellation für Peru führen. In Uruguay würde den Hausherren dann ein Punkt reichen.

Der Mannschaft von Peru liegt es nicht, das Spiel zu machen. Sie reagieren lieber, verteidigen und warten auf Konter. Aber diesen Gefallen wird Ecuador ihnen dieses Mal nicht machen. Ecuador wird in abwartender Position sein und Peru möglicherweise genauso auskontern, wie es die Peruaner selbst häufig gegen favorisierte Mannschaften getan haben.

Wir setzen auf einen möglichen Gewinn von Ecuador in Peru mit dem Asian Handicap 0. Das bedeutet, im Falle eines Unentschiedens gibt es den Einsatz wieder zurück. Alternativ kann jedoch auch die Doppelte Chance für Ecuador (x2) genommen werden mit Quoten um die 1.55.

Eine weitere gute Wette gibt es bei Bet365: Asian Handicap Corners, Ecuador 0 @1.825. In den zwei Aufeinandertreffen gab es 21:0 Ecken für Ecuador – da kann auch hier wieder ein Vorteil für Ecuador erwartet werden.

Max Stargard

Von Max Stargard

Schon als Kind fing ich in der Schule mit meinen Freunden an, die Ergebnisse der Bundesliga zu tippen. Der Einsatz war damals bescheiden: Das Pausenbrot, ein paar Murmeln oder vielleicht auch mal eine Milchschnitte. Dann spielte ich mit 9 Jahren einmal die Elferwette - und hatte sogleich 10 Richtige. In der Vorwoche gab es dafür glatte 500 DM als Gewinn und ich malte mir in meiner kindlichen Phantasie bereits aus, wieviele Fussballbilder ich mir dafür im Kiosk an der Ecke kaufen könnte. Dummerweise war dies einer dieser Spieltage, an denen einfach alles so eintraf, wie man es sich denken konnte und mein Gewinn betrug nur 8.10 DM. Nichtsdestrotrotz verfolgte mich die Leidenschaft, den Ausgang von Sportereignissen richtig vorherzusagen ein Leben lang. All zu gerne hätte ich den Sport-Almanach besessen, den Marty McFly sich in Zürück in die Zukunft II gekauft hatte. Sehr viel später, als ich bereits als Journalist für Zeitungen und als Autor fürs Fernsehen tätig war, stieß ich auf ein internationales Wettforum mit über 100.000 Mitgliedern - und fand heraus, dass dort zwar jede Menge Leute ihre Tipps zu deutschen Fußball abgaben, niemand aber so richtig Ahnung zu haben schien und schrieb daraufhin ein paar englischsprachige Vorberichte mit ein paar Tips dazu - und lag mit allem richtig. Anschließend begann sich eine Lawine in den Gang zu setzen. Ich bekam Angebote von Buchmachern, Sportzeitungen und sogar Wettsyndikaten, um für sie zu arbeiten - und ich nahm auch einige davon an und erlebte in den darauffolgenden Jahren die Up’s & Downs im Bereich der Sportwetten und Reisen durch die halbe Welt. Dort traf ich auf Chinesische Multimillionäre, die fünf- bis sechsstellige Summen setzten, Amateurspieler in Serbien oder der Türkei, die mit kleinen Einsätzen ihre Familien ernährten, Südafrikaner, die ihr halbes Vermögen verspielten, Brasilianer, die nur durch richtige Tipps ihre Favelha verlassen konnten und reich wurden. An einem Punkt war mein Leben ähnlich wie dem von Matthew McCaughaney im Film “Two For The Money” - und viel zu viel Streß. Ich zog anschließend auf einen anderen Kontinent und betrieb von dort aus ein englischsprachiges Fußball-Epaper über die Bundesliga. Nach der Geburt meines Sohnes widmete ich mich über viele Jahre indes nur künstlerischen Projekten im Bereich der Fotografie und Literatur. Ich bin aber froh, mein Wissen und meine Leidenschaft mit den Leser von Wettanbieter-Check teilen zu dürfen.