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NBA: Die Gewinner und die Verlierer des diesjährigen Drafts

NBA: Die Gewinner und die Verlierer des diesjährigen Drafts

Bald nach den NBA-Finals, in denen die besten beiden Teams aufeinandertreffen, sind die Kellerkinder der Liga am Zug. Im Draft dürfen sich die schlechtesten Mannschaften der abgelaufenen Saison aus dem Pool der jüngsten Talente die besten aussuchen.

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Wie jedes Jahr gibt es während des NBA Drafts Teammanager, die ihren Job besser machen und welche, die in weniger gut machen. Wir präsentieren euch größten Gewinner und Verlierer der Draft Night.

Gewinner: Detroit Pistons

Die Pistons befinden sich gerade im Rebuild-Modus. Ein Ziel dabei ist das sogenannte “Tanking”: So wenig Spiele wie möglich zu gewinnen, um bessere Chance auf einen Draft-Pick in den vorderen Reihen zu haben. Auch dieses Saison durfte Detroit weit vorne auswählen: Mit dem fünften Pick entschied sich das Management dafür den explosivsten Flügelspieler zu verpflichten: Jaden Ivey. 

Der Guard vom Purdue College ist der perfekte Partner für Backcourt-Kollegen Cade Cunningham: reaktionsschnell, dribblestark und treffsicher. Ivey ist die perfekte Punktemaschine, die aus Detroit nicht nur ein besseres Team machen wird, sondern durch seinen spektakulären Spielstil auch einige Tickets verkaufen wird.

Verlierer: New York Knicks

Die Mannschaft aus dem Big Apple wollte unbedingt Jaden Ivey haben. Dazu wäre es allerdings nötig gewesen, ihren 11. Pick plus zusätzliche Anreize (günstige Spielerverträge oder zukünftige Draft-Picks anzubieten) um im Draft nach weiter oben zu wandern. Dies misslang und das Management hatte keinen Plan B.

Deswegen entschied New York den Draft Pick den Oklahoma City Thunder zu geben. Dafür erhielt das Team drei Draft-Picks für nächstes Jahr. Diese Picks wird New York wahrscheinlich dazu nutzen, um andere Trades für einen potentiellen Partner zu versüßen. Für mehr sind sie nicht gut. Fazit: Das Management der Knicks hat offensichtlich seine Hausaufgaben nicht gemacht. Die große Ratlosigkeit überwiegte statt sich zu überlegen, welche guten und potentiellen unterbewerteten Spieler noch zur Auswahl standen.

Gewinner: Oklahoma City Thunder:

Seit mehrere Jahren schon ist OKCs General Manager Sam Presti dabei Draft Picks zu horten, um sein Team mit Eigenbauspielern wieder auf die Siegerstraße zu führen. Dieses Jahr konnten die Thunder satte drei Mal in den ersten 14 Picks zugreifen.

Neben dem potentiellen Superstar Chet Holmgren (2. Pick) konnte Oklahoma auch mit dem 11. Pick (von den Knicks)  Ousmane Dieng und mit dem 12. Pick Jalen Williams ins Team holen. Alle drei Spieler sind noch Rohdiamanten großem Potential. 

Die Thunder sind jetzt mit Shai Gilgeous-Alexander, Josh Giddey und Aleksej Pokusevski und den drei Rookies eine Mannschaft, die für die Zukunft äußerst vielversprechend aufgestellt ist. 

Verlierer: Sacramento Kings

Das Team aus Sacramento ist ein Chaos-Haufen. In den letzten 10 Jahren hätte das Team die Möglichkeit gehabt, Klay Thompson, Damian Lillard oder Luka Doncic ins Team zu holen. Stattdessen hat man die Gelegenheiten verstreichen lassen.

Auch dieses Jahr ist es möglich, dass die Kings einen potentiellen Superstar ignoriert haben. Jaden Ivey ist ein Spieler der solch ein Potential besitzt. Klar, die Kings brauchen keinen Flügelspieler mehr, denn dort sind sie schon gut besetzt.

Aber eine ungeschriebene Regel besagt: Nimm immer den besten verfügbaren Spieler im Draft. Diese Regel haben die Kings bereits mehr als einmal missachtet und viele Superstars ziehen lassen. 

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Chris ist ein Basketball-Enthusiast, durch und durch: Schon als Jugendlicher hat er begonnen sich für das orangene Leder zu interessieren. Seit Mitte der 1990er-Jahre verfolgt er beinahe religiös was sich in der NBA so abspielt. Schon in Zeiten, in denen das Internet nicht so weit verbreitet war: Da blieb er nachts über auf, um im Fernsehen die großen Stars der Liga wie Michael Jordan, Charles Barkley, Hakeem Olajuwon und Shaquille O’Neal über das Parkett dribbeln zu sehen.

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