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So möchten die lizenzierten Wettanbieter den Schwarzmarkt bekämpfen

Deutschlands legaler Sportwetten Markt steht vor großen Herausforderungen. Die Einnahmen sinken, und gleichzeitig wächst der Schwarzmarkt. Nun stehen die Fußball EM und die Olympischen Spiele an. Die lizenzierten Wettanbieter fordern ein Überdenken der Regeln. Gleichseitig setzen sie sich gegen Spielsucht sein.

Im Jahr 2023 gab es einen Umsatzrückgang von 5,4 % im legalen Wettmarkt. Der Gesamteinsatz lag bei 7,72 Milliarden €. Mathias Dahms ist der Präsident vom Deutschen Sportwettenverband DSWV. Er zeigt auf, dass viele Spieler zu unregulierten Anbietern wechseln. Schuld sind die strengen Regeln des Glücksspielstaatsvertrags von 2021. Diese schränken das Angebot ein. Die lizenzierten Buchmacher in Deutschland fordern bessere Bedingungen. So könnten sie mehr Kunden anziehen und gegen den Schwarzmarkt bestehen.

Der Schwarzmarkt soll bekämpft werden

Trotz der Regulierung macht der Schwarzmarkt in Deutschland etwa die Hälfte des Glücksspiels im Internet aus. Der DSWV und der DOCV (Deutscher Online Casinoverband) führten die Schnabl-Studie durch. Sie präsentierten diese im November 2023. Jetzt fordern sie dringend neue Regeln. Diese sollen den legalen Markt stärken und die illegalen Buchmacher bekämpfen.

Die Werbung soll die Spieler schützen

Große Sportevents wie die Fußball EM und die Olympischen Spiele stehen vor der Tür. Umso mehr sei es wichtig, Spieler zu seriösen Anbietern zu lenken. Werbung helfe den legalen Buchmachern, sich von illegalen Anbietern abzuheben. Werbeverbote könnten laut Drahms die legale Branche gefährden. Mit Werbung könne man die Spieler vom Schwarzmarkt fernhalten.

Die Wettanbieter setzen sich gegen Spielsucht ein

Der DSWV und seine Mitglieder engagieren sich stark gegen Spielsucht. Sie unterstützen eine Hotline der BZgA, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Zudem fordern sie eine bundesweite Studie zur Spielsucht. Dafür könnte sich die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) verantwortlich zeichnen. Alternativ könnte sich das Gesundheitsministerium darum kümmern. 

Es sei wichtig, das Zusammenspiel von Regeln, Markt und Spielerschutz zu verstehen. Die Branche benötige neue Gesetze. Diese sollen schützend und informierend sein. Alle, von Politikern bis Spielern, müssten zusammenarbeiten. So könnten sie ein gewissenhaftes Wettgeschäft in Deutschland schaffen.

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Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball. Da sie seit ihrer Kindheit gerne schreibt, begann Alice bereits während der Schulzeit, sich mit Journalismus zu beschäftigen. Dabei kam es ihr sehr gelegen, dass ihre Klasse an einem Projekt einer deutschen Tageszeitung teilnahm. Außerdem durfte sie für die Kinderseiten einer österreichischen Tageszeitung schreiben und in das Sportressort desselben Mediums hineinschnuppern.

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