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Tour de France 2024: Strecke, Favoriten und Tipps
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Tour de France 2024: Strecke, Favoriten und Tipps

Wir blicken auf die Strecke der Tour de France 2024 und geben einen Einblick über die Favoriten und Besonderheiten der diesjährigen Tour.
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Vom 29. Juni bis zum 21. Juli steigt in diesem Jahr der Höhepunkt des Radsports. Gleichzeitig bildet die diesjährige Tour de France ein Novum. Da nur wenige Tage nach der Tour die Olympischen Spiele starten, endet die Tour in diesem Jahr nicht in Paris. Stattdessen wird der Sieger in Monaco gekrönt. 

Dabei bietet die 111. Austragung der Tour de France ein buntes Programm. Es stehen 3.492 Kilometer an. Vom Start in der Toskana geht es schnell auf den Galibier. In der Champagne warten Schotterstraßen, ehe die Fahrer in den Pyrenäen gefordert sind, um in den Alpen eine harte Schlusswoche zu erleben. 

Wir geben einen Blick auf die Strecke und Favoriten der Tour de France 2024. 

Strecke der Tour de France 2024

Dabei hat es die erste Etappe direkt in sich. Es geht durch die Gebirgskette des Apennin. 3.700 Höhenmeter gilt es zu überwinden. Gut möglich, dass Außenseiter ihre Chance nutzen. Die zweite Etappe startet in Gedenken an Marco Pantani in Cesenatico und endet in Bologna. Dort gibt es zwei Schlussrunden mit einer 10,6 Prozent steilen Rampe. Es bleibt abzuwarten, ob die Sprinter im Feld bleiben werden und es zum Massensprint kommt. Auf der dritten Etappe von Piacenza nach Turin ist ein „Sprint Royal“ zu erwarten. 

Danach geht es nach Frankreich. Einfach ist der Weg aber nicht, denn es geht über den Col du Galibier. Danach sind noch 20 Kilometer bis zum Ziel zu absolvieren. Spätestens in dieser Etappe müssen sich die Spitzenfahrer zeigen. Hinaus aus den Alpen geht es beim fünften Abschnitt. In Saint-Vulbas ist mit einer Sprintankunft zu rechnen. In Dijon gibt es nicht nur Senf der Spitzenklasse, sondern auch hier sollten die schnellen Männer den Sieg unter sich ausmachen.

Auf der siebten Etappe wartet ein Zeitfahren von 25,3 Kilometer. Bei 300 Höhenmetern spricht alles für die Spezialisten der Disziplin. Gleich fünf kleinere Anstiege und drei davon auf den ersten 40 Kilometern sprechen auf der achten Etappe für eine Gruppe, die ihr Heil in der Flucht sucht.

Schotten-Pisten warten bei Tour de France 2024

Stolze 14 Schotter-Sektoren und 2.000 Höhenmeter warten danach auf dem Abschnitt zwischen Troyes und Troyes. Defekte könnten dafür sorgen, dass die Tour für den einen oder anderen Fahrer bereits verloren geht.

Anschließend geht es nach Saint-Amand-Montrond. Zwar wirkt die Etappe einfach, doch aufgrund zahlreicher Richtungsänderungen zum Ende könnten sich die Windverhältnisse schlagartig verändern und für Überraschungen sorgen.

Nach der Flachetappe wartet im Zentralmassiv eine echte Hausnummer. 4.350 Höhenmeter und vier Anstiege auf den letzten 40 Kilometern versprechen ein spannendes Finish. Nicht ganz so hügelig geht es auf dem nächsten Abschnitt zu. Dennoch warten gut 2.200 Höhenmeter. Bevor es dann ans Eingemachte geht habe die Sprinter von Agen nach Pau noch eine Chance.

Dann geht es auf der 14. Etappe zum zweiten Mal richtig in die Berge. Es ist zugleich die erste Bergankunft. Dabei geht es über den Tourmalet. Das Ziel steht in Pla d Adet. Knapp elf Kilometer ist dieser Anstieg lang. Die Etappe wird definitiv für große Abstände sorgen.

Für den französischen Nationalfeiertag haben sich die Ausrichter etwas Besonderes ausgedacht. 4.850 Höhenmeter warten. Vom Start weg geht es hinauf. Deshalb wird sich das Feld früh trennen. Es stehen vier Berge der ersten Kategorie und der Schlussanstieg zum Plateau de Beille an. 

Harte letzte Woche mit Ziel in Monaco

Auf der 16. Etappe von Gruissan nach Nimes kommen die Sprinter auf ihre Kosten. Danach warten drei Rampen auf den letzten Kilometer und die Spitzenfahrer dürfen sich erneut keinen Fehler leisten. Die 18. Etappe spricht mit fünf Bergen der dritten Kategorie ganz für die Ausreißer. Zugleich ist es für die Fahrer um das Gelbe Trikot die Chance die Beine etwas hochzunehmen, denn danach geht es zwar nur über 145 Kilometer aber 4.400 Höhenmeter. Drei Berge sind über 2.000 Meter. Das Ziel wartet im Skigebiet Isola 2000.

Auch die vorletzte Etappe hat es in sich. Abermals stehen 4.600 Höhenmeter an. Bevor es auf den Col de la Couillole geht warten zwei Berge der ersten Kategorie. 

Statt einen „Sprint Royl“ steht zum Abschluss erstmals nach 1985 ein Zeitfahren auf dem Programm. Dabei geht es von Monaco nach Nizza. Neben 650 Höhenmetern ist der Kurs technisch anspruchsvoll und fordert Wachsamkeit. 

Die Favoriten bei der Tour de France 2024

Jonas Vingegaard geht als Favorit in die Tour de France 2024. Er gewann in den vergangenen zwei Jahren und hat sich dort nie in Gefahr bringen lassen. Allerdings hat er sich bei er Baskenland-Rundfahrt schwer verletzt und es bleibt abzuwarten wie stark er tatsächlich ist.

Tadej Pogacar hat eindrucksvoll bewiesen was er in diesem Jahr vor hat. Beim Giro d Italia dominierte er und gewann deutlich. Der Slowene wird von den Buchmachern als der großer Favorit gehandelt und will nach 2020 und 2021 erneut siegen. 

Remco Evenepoel startet erstmals bei der Tour de France. Das belgische Wunderkind kann nicht nur Frühjahresklassiker sondern hat auch schon die Vuelta gewonnen. Es wird sich zeigen wie sehr der Belgier Pogacar und Vingegaard ärgern kann. Gleiches gilt für Primoz Roglic. Nach Siegen bei der Vuelta und dem Giro will er nun auch bei der Tour de France angreifen. 

Adam Yates wurde im vergangenen Jahr Dritter und zählt mit seinen Kletterfähigkeiten erneut zu den Kandidaten für die vorderen Ränge. Für den Spanier Carlos Rodriguez gilt es den fünften Rang aus dem Vorjahr zu bestätigen. Juan Ayuso und Felix Gall sind Kandidaten für Überraschungen.

Die Chancen der deutschen Fahrer bei der Tour de France 2024

Aus deutscher Sicht geht es vor allem darum sich Etappensiege vorzunehmen. Nico Denz hat beim Giro im vergangenen Jahr bewiesen, dass er es kann. Viel wird aber davon abhängen wie viel er im Team Bora-Hansgrohe für Roglic machen muss. 

Ähnliches gilt auch für Nils Politt. Er ging vor der Saison zu UAE Team Emirates und soll Pogacar helfen. Wie Denz hat er, wenn er freie Fahrt erhält, das Zeugs eine Etappe zu gewinnen. Bei den Frühjahresklassikern war er stark unterwegs. Auch Georg Zimmermann schielt auf einen Sieg. Der Augsburger hat sein Heil oft in Gruppen versucht und ist gemacht für Ausreißversuche. 

 

 

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Ist 35 Jahre alt und beschäftigt sich bereits seit 20 Jahren mit dem Thema Sportwetten. Somit wurde schon zur Zeiten der staatlichen Elferwette getippt. Der Auf- und Abstieg von vielem Buchmachern wurde erlebt und eine große Erfahrung aufgebaut. Zum Spezialgebiet zählen der deutsche Fußball und deutsches Eishockey.