FIFA bewahrt rund 100 europäische Spieler vor Gelbsperren in den Play-off-Endspielen

Wie die FIFA am Montag bekannt gab, hob sie drohende Sperren für Spieler, die an den Play-offs der europäischen WM-Qualifikation teilnehmen, auf. Zuvor hatte die UEFA den Weltverband um Hilfe bei der Bereinigung der Akten von Fußballern der zwölf beteiligten Nationalmannschaften gebeten. Genauer gesagt geht es um jene Spieler, die im Laufe der Gruppenphase in der WM-Qualifikation ausschließlich eine Gelbe Karte kassiert hatten.

Konkret bedeutet das Entgegenkommen seitens der FIFA, dass ein Akteur nicht wegen einer einzigen Gelben Karte in einer der sechs Halbfinal-Partien gesperrt wird. Diese Begegnung gehen am Donnerstag, dem 24. März, über die Bühne. Danach stehen am Dienstag, dem 29. März, die Endspiele auf dem Programm. Diese Entscheidung kommt rund 100 Fußballern zugute.

Eine Chancenungleichheit wurde aus dem Weg geräumt

Der Grund für den Antrag durch die UEFA war eine Chancenungleichheit gewesen. Damit meinen wir, dass in einer Hälfte der Gruppen jeweils zehn Spiele und in der anderen acht Partien pro Elf auf dem Programm standen. Infolgedessen gab es in den Gruppen mit fünf Mannschaften und demnach mit acht Begegnungen pro Team eine geringere Wahrscheinlichkeit, Gelbe Karte zu sehen.

In vier der fünf Fünfergruppen kamen die Teilnehmer am Final-Four-Turnier der Nations League 2021/2022 zum Einsatz. Zwei davon, Portugal und Italien, wurden in der WM-Qualifikation ihrer Favoritenrolle nicht gerecht und müssen nun in den Play-offs antreten. Die Titelhalter bei den EUROs 2016 und 2020 könnten im Finales des Pfades C aufeinander treffen.

Vorausgesetzt, sie setzen sich in den Halbfinal-Duellen zuhause gegen die Türkei und gegen Nordmazedonien durch. Und gerade Italien war von dieser Problematik besonders betroffen, denn zehn Spieler hätten nach einer Verwarnung im Halbfinale mit Sperren leben müssen. Dazu zählt auch Federico Chiesa, der nach einem Kreuzbandriss monatelang ausfällt, aber neun Mitspieler können aufatmen.

Für Ibrahimović gilt die Begnadigung nicht

Völlig anders sieht es für Zlatan Ibrahimović aus. Denn: Der schwedische Stürmerstar rammte in der Nachspielzeit des Showdowns für die Skandinavier in Spanien dem Gegenspieler César Azpilicueta die linke Schulter in den Rücken. Obwohl es sich um eine Tätlichkeit handelte, gab es für Ibrahimović nur die Gelbe Karte. Es handelte sich jedoch um die Zweite in der WM-Qualifikation und daher verpasst er das Heimspiel gegen Tschechien. Im zweiten Halbfinale im Pfad B empfängt Russland Polen. Zudem kommt es im Pfad A zu den Aufeinandertreffen Schottland vs. Ukraine sowie Wales vs. Österreich.

Bei der WM-Endrunde in Katar, die vom 21. November bis zum 18. Dezember 2022 über die Bühne geht, werden 13 Teams der UEFA-Konföderation antreten. Hiervon lösten zehn als Gruppensieger das direkte Ticket. Die Auslosung der Gruppenphase findet am Freitag, dem 1. April statt.

Alice Kopp

Von Alice Kopp

Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball. Da sie seit ihrer Kindheit gerne schreibt, begann Alice bereits während der Schulzeit, sich mit Journalismus zu beschäftigen. Dabei kam es ihr sehr gelegen, dass ihre Klasse an einem Projekt einer deutschen Tageszeitung teilnahm. Außerdem durfte sie für die Kinderseiten einer österreichischen Tageszeitung schreiben und in das Sportressort desselben Mediums hineinschnuppern. So erhielt sie ihre ersten Presseakkreditierungen, was für die damals 18-Jährige natürlich alles andere als selbstverständlich war. Obwohl ihr teilweise davon abgeraten wurde, entschied sich Alice für ein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Nach ein paar Jahren beschloss sie, die Prüfungen, die sie abgelegt hatte, als Wahlfach zu nutzen. Dennoch wendet sie das erworbene Wissen in ihrem weiteren Berufsleben an. Das Gleiche gilt für ihre Sprachkenntnisse. Neben ihren Muttersprachen Deutsch und Italienisch beherrscht Alice zusätzlich Englisch und Spanisch. Zudem versteht sie Französisch und kann diese Sprache in der Recherche einsetzen. Während ihres Studiums engagierte sich Alice in einem österreichischen Fußballverein. Gleichzeitig schrieb sie für insgesamt drei österreichische Portale und arbeitete als Österreich-Korrespondentin für ein italienischsprachiges Online-Medium. Diese Zusammenarbeit begann während der Ära von Giovanni Trapattoni bei Red Bull Salzburg und setzte sich während der EURO 2008 fort. So konnte sie sich sowohl mit Trapattoni als auch mit italienischen Journalisten austauschen. Ab dem darauffolgenden Jahr arbeitete Alice zunächst mit einem Schweizer Portal zusammen, bevor sie die Sportwetten-Inhalte für sich entdeckte. Einerseits blieb sie auf diese Weise im Sportjournalismus, und andererseits erweiterte sie ihren Horizont. Und das sowohl im Kontext der Sportwetten-Branche als auch mit anderen Sportarten sowie mit Ländern. Im Bereich Sportjournalismus konzentrierte sie sich insbesondere auf Fußball aus aller Welt, Volleyball und Beachvolleyball. Zudem verfasste sie natürlich auch mehrere Ratgeber, Buchmacher-Profile, Bonusartikel und andere Inhalte für Wettbegeisterte. Das tat sie etwa zehn Jahre lang für dasselbe Unternehmen, wobei sie Beiträge auf Deutsch und Italienisch schrieb. Zudem baute sie zusammen mit dem Geschäftsführer die italienischsprachige Webseite auf. Währenddessen begann Alice, mit einem anderen österreichischen Fußballverein zusammenzuarbeiten. Weiters trat sie ab 2016 der Association Internationale de la Presse Sportive (AIPS) bei. Dadurch hat sie die Möglichkeit, relativ oft Mannschaften und Sportler vor Ort zu beobachten. Nicht nur Sportwetten, sondern auch Radio Im Januar 2019 folgte der nächste Schritt in ihrer beruflichen Entwicklung. Denn: Sie begann, Premium-Inhalte zum Thema Sportwetten zu erstellen. Dabei streckte sie ihre Fühler endgültig in fast alle Länder und alle Kontinente aus. Und das lag nicht zuletzt daran, dass sowohl deutsch- als auch englischsprachige Nutzer ihre Inhalte abonnierten. Gleichwohl setzte Alice unter anderem ihre Italienischkenntnisse weiter ein. Zum einen, weil sie sich regelmäßig mit italienischen Kollegen austauscht, und zum anderen, weil sie mit einem Webradio zusammenarbeitet. Die Coronakrise wirkte sich primär in der Anfangszeit stark auf die Sportwelt und auf das Interesse an Sportwetten aus. Deshalb war ein Neuanfang nötig und unterm Strich fand Alice bei uns die Tätigkeitsfelder, die ihr am besten zusagen. Außerdem schreibt sie für eine Agentur Artikel über nahezu alle Disziplinen sowie über eSports und Content für ein deutsches Online-Medium. Alice ist halb Österreicherin und halb Italienerin. Deshalb erlebte sie die Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien hautnah mit. Und das weckte ihre Begeisterung für den Fußball.